Satzung - FWK

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Über uns

Festkomitee Wesselinger Karneval e.V.

Satzung

§1
Name und Sitz
1.
Der Verein trägt den Namen:
Festkomitee Wesselinger Karneval e.V.,
nachfolgend als “FWK“ bezeichnet.
2.
Vereinssitz ist Wesseling

§2
Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember jedes Kalenderjahres.

§3
Gemeinnützigkeit und Mittelverwendung
1.
Das FWK ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke,
vielmehr ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
2.
Mittel des FWK dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder,
Vorstandsmitglieder und Präsidentenratsmitglieder erhalten keine Zuwendungen aus
Mitteln des FWK.
Keine Person darf durch zweckfremde Ausgaben begünstigt werden. Keiner Person dürfen
zweckfremde Ausgaben und Kosten erstattet werden. Keiner Person dürfen
unverhältnismäßig hohe Vergütungen gewährt werden.
3.
Die Mitwirkung im FWK ist grundsätzlich ehrenamtlich. Vorstandsmitglieder oder sonst
für den Verein tätige haben Anspruch auf Erstattung ihrer für den FWK entstanden
Aufwendungen gemäß § 670 BGB.

§4
Zweck des Vereins
Zweck des FWK ist die Durchführung und Koordinierung aller karnevalistischen
Maßnahmen und Veranstaltungen, die über den Rahmen der einzelnen Mitgliedvereine
und Gesellschaften im Gebiet der
Stadt Wesseling
hinausgehen und von diesen dem FWK
ausdrücklich übertragen werden.
Daraus ergeben sich folgende grundsätzliche Aufgaben:
Präsentation des Prinzen in der Session
Gestaltung und Organisation des Karnevalszuges und Auswahl des Mottos in Zusammenarbeit mit der prinzenstellenden Gesellschaft.
Organisation und Durchführung der traditionellen Seniorensitzung als sozialpflegerische Veranstaltung
Eröffnung (an Weiberfastnacht) und Förderung des Straßenkarnevals
Ausrichtung des Kehrausballs für den Prinzen der Session, soweit der Prinz und die den Prinz stellende Gesellschaft das FWK hiermit beauftragt.
Förderung des karnevalistischen Gedankens und des rheinischen Brauchtums durch Beratung aller Wesselinger Vereine, karnevalistisch interessierter Gruppen und Einzelpersonen

§5
Mitgliedschaft
1.
Erwerb der Mitgliedschaft
Mitglied kann jeder in Wesseling ansässige und im Karneval tätige Verein werden.
Ein Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand des FWK zu stellen.
Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung.
Der Aufnahme soll eine dreijährige Hospitanz vorausgehen, nach welcher die
Mitgliederversammlung über den Antrag entscheidet.
In dieser Zeit wird dem antragstellenden Verein das Recht eingeräumt, an
Mitgliederversammlungen und Präsidentenratsitzungen mit beratender Stimme (ohne
Stimmrecht) teilzunehmen.
2.
Beendigung der Mitgliedschaft
a)
Austritt
Der Austritt eines Mitgliedvereins kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres
erfolgen unter Anzeige an den Vorstand mit eingeschriebenem Brief spätestens zum 30.
November eines Geschäftsjahres.
b)
Ausschluss
Der Ausschluss eines Mitgliedvereins erfolgt nach schriftlich begründetem Antrag eines
Mitgliedvereins durch den Beschluss der Mitgliederversammlung. Der
auszuschließende Verein muss Gelegenheit haben, zu dem Antrag Stellung zu nehmen.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf Auskehrung (anteilig)
Vereinsvermögen.

§6
Beiträge und Umlagen
1.
Beiträge werden von der Mitgliederversammlung für das jeweils nachfolgende
Geschäftsjahr festgesetzt.
2.
Umlagen aus besonderen Anlässen werden vom Vorstand festgesetzt.
Ein solcher Vorstandsbeschluss wird unwirksam, wenn er nicht in der nächst folgenden
Mitgliederversammlung bestätigt wird.

§7
Vereinsorgane
Organe des Vereins sind:
1.
Die Mitgliederversammlung
2.
Der Vorstand
3.
Der Präsidentenrat

§8
Mitgliederversammlung
1.
Mindestens einmal jährlich ist eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
2.
Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus dem Vorstand und den Delegierten
der Mitgliedvereine.
Stimmberechtigt in der Mitgliederversammlung sind insgesamt drei Vorstandsmitglieder
des FWK sowie die Mitgliedvereine mit jeweils bis zu drei Stimmen. Das Stimmrecht der
Mitgliedvereine kann nur durch jeweilige Vorstandsmitglieder ausgeübt werden Die
Stimmberechtigten sind von den jeweiligen Mitgliedvereinen vor der
Mitgliederversammlung dem Vorstand des FWK schriftlich mitzuteilen.
3.
Die Einberufung zu den Mitgliederversammlungen unter Bekanntgabe der Tagesordnung

hat spätestens drei Wochen vor dem Sitzungstermin schriftlich zu erfolgen.
Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung soll enthalten:
1. Bericht des Vorstandes
2. Bericht der Kassenprüfer
3. Aussprache zu den Berichten
4. Entlastung des Vorstandes
5. Wahl von zwei Kassenprüfern und mindestens eines Stellvertreters
6. Anträge
7. Verschiedenes
Bei Neuwahlen des Vorstandes, Ersatzwahl eines Vorstandsmitgliedes oder sonst nach dieser Satzung zu bestätigender Vorstandsbeschlüsse ist die Tagesordnung um die entsprechenden Tagesordnungspunkte zu ergänzen.
4.
Anträge der Mitgliedvereine zu den Mitgliederversammlungen müssen
spätestens zwei Wochen vorher beim Vorstand mit schriftlicher Begründung eingegangen
sein.
Diese Anträge sind den Mitgliedvereinen zeitgerecht vor der Mitgliederversammlung
mitzuteilen.
5.
Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung ist gegeben, wenn der Vorstand mit
mindestens drei Mitgliedern und die Hälfte der von den Mitgliedvereinen zu stellenden
Stimmberechtigten anwesend sind.
Ist eine Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, lädt der Vorstand zu einer neuen
Mitgliederversammlung ein, welche dann unabhängig von der erschienenen Zahl der
Stimmberechtigten beschlussfähig ist.
6.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des FWK.
Sie bestimmt die Richtlinien für die Tätigkeit und behandelt grundsätzliche
Angelegenheiten.
Sie ist insbesondere Zuständig für:
a)
Entgegennahme der Berichte des Vorstandes sowie der Kassenprüfer.
b)
Wahlen des Vorstandes und der Kassenprüfer sowie ihrer Stellvertreter.
c)
Genehmigung des Jahresabschlusses und die Entlastung des Vorstandes.
d)
Festlegung von Beiträgen nebst Fälligkeit sowie Beschlussfassung über Umlagen.
e)
Beschlussfassung über vorgelegte Anträge
f)
Satzungsänderungen und Vereinsauflösung
7. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn das Interesse des Vereins
dies erfordert.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf
Einladung des Vorstandes statt.
Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen auf
Beschluss des Präsidentenrates oder auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens
30% der stimmberechtigten Mitglieder.
8.
Die Mitgliederversammlung entscheidet, soweit nicht Gesetz oder diese Satzung
qualifizierte Mehrheiten vorschreiben, mit einfacher Mehrheit der abgegeben Stimmen.
Hierbei werden Enthaltungen und ungültige Stimmen nicht mitgezählt.
9.
Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem Präsidenten, bei seiner Verhinderung
einem anderen Vorstandsmitglied.
10.
Über die Versammlung hat der Schriftführer eine Niederschrift aufzunehmen, die vom
Versammlungsleiter und Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die gefassten Beschlüsse sind
wörtlich in die Niederschrift aufzunehmen. Die Niederschrift ist den Mitgliedvereinen
binnen Monatsfrist nach der Versammlung zur Kenntnis zu bringen.

§9
Vorstand
Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem geschäftsführenden Vorstand und dem erweiterten Vorstand:
Der
geschäftsführende Vorstand besteht aus 3 Mitgliedern:
Präsident
Schatzmeister
Zugleiter
Der
erweiterte Vorstand besteht aus mindestens 4, höchstens 7 weiteren Mitgliedern
Stell. Präsident/in
Stell. Schatzmeister/in
Stell. Zugleiter/in
Schriftführer/in
Literat/in
Zeugwart/in/Archivar/in
Beisitzer/in/Stellvertreter/in
Mitglieder des Vorstands können nur Mitglieder der Mitgliedvereine sein.

Personalunion ist möglich, soweit hierdurch die Mindestmitgliederzahl von 7 nicht unterschritten wird.

Eine Personalunion für die Vorstandsfunktionen Präsident, Vizepräsident und Schatzmeister ist ausgeschlossen.

Im Übrigen verteilt der Vorstand die Aufgaben soweit möglich einvernehmlich, ansonsten durch Mehrheitsbeschluss.

Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung für drei Jahre. Wiederwahl ist zulässig.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann der Vorstand durch Mehrheitsbeschluss ein Ersatzmitglied kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung bestimmen.
In dieser ist das Vorstandsmitglied ersatzweise für die restliche Amtszeit zu wählen.

Der Vorstand kann zur Durchführung bestimmter Aufgaben Beauftragte benennen.

Der amtierende Vorstand bleibt bei keiner personellen Ersatzfindung um weitere 12 Monate im Amt, um die Geschäfte weiter zu führen.

§10
Vertretung des Vereins
Das FWK wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den geschäftsführenden Vorstand.

§11
Präsidentenrat
1.
Der Präsidentenrat setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des Vorstandes des FWK
sowie von den Mitgliedsvereinen zu entsendenden Vorstandsmitgliedern.
2.
Aufgabe des Präsidentenrates ist es, den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten im
Geschäftsjahre außerhalb der Mitgliederversammlungen zu beraten.
Die Befugnisse der Mitgliederversammlung und deren Aufgaben bleiben hiervon
unberührt.
Der Vorstand ist an Beschlüsse des Präsidentenrates gebunden, soweit nicht Gesetz, diese
Satzung oder Beschlüsse der Mitgliederversammlung entgegenstehen.
3.
Der Präsidentenrat entscheidet mit der Mehrheit der abgegeben Stimmen. Hierbei
werden Enthaltungen nicht und ungültige Stimmen nicht mitgezählt.
4.
Der Präsidentenrat ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder des FWK
Vorstandes sowie mindestens die Hälfte der Mitgliedvereine anwesend sind.

Ist eine Präsidentenratssitzung nicht beschlussfähig, lädt der Vorstand zu einer neuen
Sitzung ein, welche dann unabhängig von der Zahl der erschienenen Stimmberechtigten
beschlussfähig ist.
5.
Stimmberechtigt im Präsidentenrat ist der Vorstand des FWK mit zwei Stimmen und
jeder Mitgliedverein mit einer Stimme.
6.
Der Präsidentenrat soll regelmäßig dreimal im Kalenderjahr tagen.
Die regelmäßigen Termine werden vom Vorstand in der jeweiligen ordentlichen
Mitgliederversammlung bekannt gegeben.
Der Vorstand hat zu dem jeweiligen Termin mit einer Frist von zwei Wochen unter
Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.
7.
Außerordentliche Sitzungen des Präsidentenrates finden auf schriftlich begründeten Antrag
von mindestens 30% der Mitgliedvereine statt.
8.
Die Leitung der Sitzung des Präsidentenrats obliegt dem Präsidenten des FWK, bei dessen
Verhinderung einem anderem Vorstandsmitglied.
9.
Über die Präsidentenratssitzung ist vom Vorstand des FWK ein Protokoll anzufertigen.
Dieses Protokoll muss den Mitgliedvereinen binnen eines Monats zur Kenntnis gebracht
werden.

§12
Wahlen
Für Wahlen gelten die vorstehenden Reglungen zu Abstimmungen.
Der Versammlungsleiter kann die Leitung der Wahl einer anderen Person übertragen. Hierbei kann es sich auch um einen nicht stimmberechtigten Anwesenden handeln.

Soweit nichts anderes bestimmt ist, wird offen abgestimmt.
Auf Verlangen eines stimmberechtigten Mitglieds ist geheim abzustimmen.

Im Falle geheimer Abstimmung ist eine Wahlkommission bestehend aus drei Personen zu wählen. Hierbei kann es sich auch um nicht stimmberechtigte Anwesende handeln. Aufgabe der Wahlkommission ist die Verteilung der Stimmzettel, deren Einsammlung und Auszählung nebst Bekanntgabe des Ergebnisses.

Bei Vorstandswahlen sind die Vorstandsmitglieder des FWK nicht stimmberechtigt, soweit die Stimmberechtigung sich nicht aus der Delegierten-Eigenschaft für einen Mitgliedverein ergibt.

§13
Kassenprüfer
Es werden jährlich zwei Kassenprüfer und mindestens ein Stellvertreter gewählt, deren Aufgabe es ist, die Kasse und die Konten auf Richtigkeit und das Vorhandensein von Belegen zu prüfen sowie der Mitgliederversammlung vom Ergebnis ihrer Prüfung zu berichten. Eine Wiederwahl ist einmalig möglich.

§14
Satzungsänderungen
Satzungsänderungen können nur mit der Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Teilnehmer an Mitgliederversammlungen beschlossen werden. Hierbei werden Enthaltungen und ungültige Stimmen nicht mitgezählt.

§15
Vereinsauflösung
1.
Über die Auflösung des Vereins kann die Mitgliederversammlung nur mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder beschließen. Enthaltungen und ungültige Stimmen werden hierbei nicht mitgezählt.


2.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins zu gleichen Anteilen an die gemeinnützigen Mitgliedvereine.

§16
Satzung
Diese Satzung tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.


 
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